Umbau bei Mama Courage

Nachdem uns der Lockdown im Juli und August ganz schön ausgebremst hat, geht es nun umso flotter und motivierter weiter. An unserem Projektstandort in Bugesera wird fleißig gebaut und renoviert. Unter anderem werden neue Toiletten und Waschbecken gebaut, um für etwa 50 Personen angemessene hygienische Räume zu haben.

Weiterlesen „Umbau bei Mama Courage“

Meilenstein für „Mama Courage“!

Pünktlich zum Jubiläum der Gründung von 1000 Hügel e.V. freuen wir uns einen weiteren Meilenstein bekannt geben zu dürfen: das Ausbildungszentrum für junge Teenagermütter in Bugesera im Süden Ruandas kann Dank einer größeren Förderung nun realisiert werden.

Weiterlesen „Meilenstein für „Mama Courage“!“

Erste Ziegen werden verteilt

In den vergangenen Wochen haben wir zahlreiche Ziegenspenden bekommen – Danke dafür!
Die ersten 21 Ziegen sind am 24.12. morgens verteilt worden und haben das Weihnachten für die Batwa Community in Kabale, Uganda aber auch für uns ganz besonders gemacht.

Viele Spender haben Ziegen verschenkt und damit nicht nur ihren Liebsten, sondern auch Kindern der Batwa eine Freude breitet. Die Ziegen haben Namen bekommen, die von den Spendern vergeben wurden.

Ihr findet „Eure“ Ziege noch nicht? Keine Sorge – die nächste Ziegenverteilung geht direkt nach Weihnachten weiter.

Über 120 Ziegen werden in den kommenden Tagen und Wochen verteilt. Weitere Ziegenbilder findet Ihr nach und nach auf unserem Blog.

Danke an alle Spender! Bei manchen Spendern können wir uns leider nicht persönlich bedanken, da wir keine Email Adresse oder Anschrift haben. Wir hoffen unser Dank erreicht Sie auf diesem Wege!

Wir hoffen auf weitere Unterstützung, damit wir noch mehr Kindern eine Ziege zum Start in eine bessere Zukunft ermöglichen können.

Zeit für Ziegen!

Die Vorfahren der Batwa / Twa (auch Pygmäen genannt) lebten Tausende von Jahren des traditionellen Lebens in Wäldern im ostafrikanischen Ruanda, Uganda und im Kongo. Sie zählen mit einer mindestens 4000 Jahre alten Geschichte zu den Ureinwohnern dieser Region.

In den späten 1980er und 1990er Jahren wurden Nationalparks gegründet um die Berggorillas zu schützen und alle verbliebenen Batwa aus den Wäldern vertrieben.

Mit dem Verlassen der Wälder hat sich das Leben der Batwa-Pygmäen für immer verändert.
Die Batwa wurden ohne Entschädigung aus den Parks vertrieben und haben ihren Lebensraum, ihre Heimat und ihre Wurzeln verloren.  Armut, Drogen- und Alkoholmissbrauch, Mangel an Bildung, HIV und geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung bestimmen ihren Alltag. Sie führen ein Leben in absoluter Armut und werden aufgrund ihrer Herkunft und ihrer geringen Körpergröße stigmatisiert. 

Im Alltag ist die Diskriminierung deutlich spürbar: es gibt keine Arbeit für Erwachsene, oft wird den Kindern der Zugang zur Schulbildung verweigert, sie leben vom Betteln und es gibt keine Gesundheitsversorgung. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 37 Jahren und nur jedes 3. Kind überlebt seinen 5. Geburtstag.

Ziegen können helfen!
Eine Ziege bewirkt ein selbstständiges Einkommen und damit Zugang zum Bildungs- und Gesundheitssystem. Die Familien der Batwa sind nicht mehr auf Almosen und Betteleien angewiesen und können ihr eigenes Einkommen erwirtschaften. Sie sind dadurch in der Gesellschaft integrierter und ihre Lebensweise ändert sich langfristig.

Die Lebensbedingungen für Ziegen sind gut in Uganda. Sie finden Gras oder anderes Futter auf den Feldern oder Wegen. Es besteht keine Notwendigkeit, sie mit Getreide oder anderen Pflanzen zu füttern, die auch den Menschen als Lebensmittel dienen. Sie geben Milch, Fleisch und Dünger und die Kosten sind gering. Neben weiblichen Ziegen werden zur Zucht auch Ziegenböcke angeschafft. Die jungen Zicklein werden an weitere Kinder verteilt.

Unser Projektpartner hat dieses Ziegenprogramm für die Batwa in Kabale in Westen Ugandas vor einigen Jahren aufgebaut und begleitet es ehrenamtlich mit großem Engagement. Dieses Projekt umfasst auch die fachliche Unterstützung zur Haltung der Tiere und sehr regelmäßige Besuche.

Eine Ziege kostet 55,-€ und verändert grundlegend das Leben eines Kindes. Es bekommt die Chance auf ein eigenes Einkommen – eine Chance auf ein selbstständigeres Leben.

Diese Ziege hilft nicht nur einem Kind, sondern auch seiner Familie und der ganzen Community in Kabale, Uganda.

Werde Ziegenfan! Mit einer Spende in jeder Höhe können Sie für diese Kinder Gutes bewirken.

Bitte geben Sie den Verwendungszweck „Ziege“ ein und teilen Sie uns Ihre Adresse mit, damit wir Ihnen eine Spendenquittung zukommen lassen können.
Seit 2021 gilt der vereinfachte Spendennachweis bei Geldspenden bis 300,- €. Als Nachweis reicht eine Buchungsbestätigung, z.B. der Kontoauszug.


Eine Ziege, die Deinen Namen trägt… Die Ziege als sinnvolles Geschenk mit Herz!

Möchten Sie eine Ziege verschenken überweisen Sie bitte pro Ziege 55€ und füllen bitte hier das Formular aus. Sie bekommen eine Urkunde zum selber Ausdrucken oder eine Geschenkbox (zzgl. 6€).
Die Urkunde verschenken Sie und die tatsächliche Ziege geht an ein Kind in Uganda.
Der Ziege können Sie jeden Namen geben, z.B. den Namen des Beschenkten – oder einen Kosenamen, ganz nach Belieben.
Die Urkunden kommen per Mail von info@1000huegel.de

Bitte geben Sie für die Urkunde an, wer die Ziege verschenkt und für wen die Ziege ist und welchen Namen sie tragen soll.


Auch nach Weihnachten können selbstverständlich noch Ziegen gespendet werden. Die erste Verteilung der Ziegen hat bereits am 24.12.2020 stattgefunden. Die zweite Verteilung war am 16.01.2021. Auf unserem Blog können Sie diese und unsere anderen Projektmaßnahmen verfolgen.

„Mama Courage“

Komplikationen während der Schwangerschaft und der Geburt ist eine der häufigsten Todesursachen bei heranwachsenden Mädchen.
In Ruanda werden jedes Jahr 19.000 junge Mädchen im Alter von 11 bis 18 Jahren schwanger. Die Umstände die zur frühen und ungewollten Schwangerschaften führen sind vielfältig, jedoch spielt Armut und mangelnde Bildung eine wesentliche Rolle. Die wenigsten Teenagermütter haben eine abgeschlossene Schulausbildung und damit in der Regel keine Chance auf Arbeit oder einer Möglichkeit einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Dies hat neben der physischen und psychischen persönlichen schwierigen Situation der Mädchen auch langfristig negative Effekte für die Gesellschaft und die Wirtschaft des Landes.   

Parallel gibt es präventiv Aufklärungsarbeit in den Dörfern, um zukünftige Teenagerschwangerschaften zu verhindern und begleitend dazu werden die jungen Mädchen in ihren Rechten gestärkt werden. 
Die Ausbildung dient vielen armen, benachteiligten Mädchen bei der Versorgung ihrer jungen Familien. Die Hilfe kommt direkt ihrer Bildung und damit ihrer selbstbestimmten Zukunft zugute und wirkt damit nachhaltig für Generationen.
Die präventive Aufklärungskampagne dient auch der gesundheitlichen Förderung und dem Schutz vor frühen Schwangerschaften und den damit verbundenen Komplikationen.

Bei unserem Projekt „Mama Courage“ – Ausbildungszentrum für Teenagermütter inklusive Aufklärungskampagnen in den umliegenden Regionen, vereinen wir unsere Vereinsziele Förderung von Gesundheit und Bildung nachhaltig miteinander. Der Projektstandort ist in Bugesera, in der Ostprovinz Ruandas.

Wir möchten mit unserem lokalen Projektpartner, RD Rwanda,  jungen Teenagermüttern eine Ausbildung als Näherin ermöglichen, damit sie in Zukunft ihre Familie selbständig, selbstbestimmt und auf seriöse Weise versorgen können.

Mit diesem Projekt setzen wir mehrere der 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen um:

Garten für die Kinder – bisher ohne Spielgeräte

Damit die jungen oft alleinerziehenden Mütter in Ruhe lernen können, werden ihre nicht schulpflichtigen Kinder direkt im Haus betreut.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns weiter unterstützt. Die Kinder könnten zum Beispiel noch Spielgeräte und Spielzeug gebrauchen. Auch wäre eine (monatliche) Spende für gesundes Frühstück toll, davon können wir dann Obst und Milch für die Kinder kaufen.

Um ein erstes Einkommen aus den genähten Produkten generieren zu können, möchten wir ein Shop / Show Room direkt an der Hauptstraße aufstellen. Auch dafür benötigen wir noch Hilfe.

So können Sie helfen:

  • Spielzeug (einmalig) 250€
  • Spielgeräte im Garten (einmalig) 600€
  • gesundes Frühstück (dauerhaft) 150€ /Monat
  • Show Room (einmalig) 2500€

Zur Spende, Betreff „Mama Courage“

Herzlichen Dank an alle Unterstützer!

Wirkung
Das Projekt „Mama Courage“ konnte Dank der Förderung zweier Stiftungen im März 2021 mit den Bereichen „Prävention“ und „Empowerment „starten. Seit Juni 2021 haben wir die passenden Räumlichkeiten gefunden und der Ausbildungsteil startet nach den erforderlichen Umbau- und Renovierungsarbeiten im Herbst 2021.

Bei der Prävention erreichen wir durch Aufklärungskampagnen etwa 6000 Jugendliche (Familienplanung/ Sexualaufklärung) Sensibilisierung der Elternhäuser, Unterstützung der Schulen im gesamten Bezirk.

Der Bereich Empowerment umfasst Aufklärung hinsichtlich der Rechte der Mädchen, Förderung der Selbständigkeit und des Selbstbewusstseins der jungen Mütter, medizinische Unterstützung, Beratung und Therapie, Krankenversicherungen und Multiplikatorenausbildung und es werden direkt etwa 200 junge Mütter und ihre Kinder erreicht.

Mit der Ausbildung werden zwischen 25 und 50 junge Frauen pro Jahr zur Näherin ausgebildet. Je nach Schulbildung verkürzt oder verlängert sich der Ausbildungszeitraum. Nicht wenige von ihnen sind nur etwa 6 Jahre zur Schule gegangen – daher werden sie zusätzlich allgemeinbildend und in Hinblick auf die spätere Selbständigkeit in z.B. Buchführung, Bilanzen und Kalkulation gefördert.