„Mama Courage“

Komplikationen während der Schwangerschaft und der Geburt ist eine der häufigsten Todesursachen bei heranwachsenden Mädchen.
In Ruanda werden jedes Jahr 17.000 junge Mädchen im Alter von 11 bis 18 Jahren schwanger. Die Gründe dafür sind vielfältig, jedoch spielt Armut und mangelnde Bildung eine wesentliche Rolle. Die wenigsten Teenagermütter haben eine abgeschlossene Schulausbildung und damit in der Regel keine Chance auf Arbeit oder einer Möglichkeit einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Dies hat neben der physischen und psychischen persönlichen schwierigen Situation der Mädchen auch langfristig negative Effekte für die Gesellschaft und die Wirtschaft des Landes.   
Wir möchten mit unserem lokalen Projektpartner, RD Rwanda,  jungen Teenagermüttern eine Ausbildung als Näherin ermöglichen, damit sie in Zukunft ihre Familie auf seriöse Weise versorgen können. Parallel wird es präventiv Aufklärungsarbeit in den Dörfern geben, um zukünftige Teenagerschwangerschaften zu verhindern und begleitend dazu sollen die jungen Mädchen in ihren Rechten gestärkt werden. 
Die Ausbildung dient vielen armen, benachteiligten Mädchen bei der Versorgung ihrer jungen Familien. Die Hilfe kommt direkt ihrer Bildung und damit ihrer selbstbestimmten Zukunft zugute und wirkt damit nachhaltig für Generationen. Die präventive Aufklärungskampagne dient auch der gesundheitlichen Förderung und dem Schutz vor frühen Schwangerschaften und den damit verbundenen Komplikationen.

Bei unserem geplanten Projekt „Mama Courage“ – Ausbildungszentren für Teenagermütter inklusive Aufklärungskampagnen, vereinen wir unsere Ziele Gesundheit und Bildung nachhaltig miteinander.
Sie können uns dabei unterstützen!

Eine Berufsausbildung zu einer Näherin kostet 1760€ – darin enthalten sind die Lehrergehalte, Raummieten, Kinderbetreuung inklusive Raum und Erzieherin, Materialkosten, Strom, Nähmaschinen zum Lernen und eine Nähmaschine für den Start in das eigene Business, Aufklärungsmaterial und Workshops zur Gesundheit und Aufklärung in den Dörfern.

Jeder Euro hilft!

Streetkids

Entweder sind die Eltern gestorben oder sie wurden verstoßen, die Eltern haben sich getrennt, es ist nicht genug Essen und Platz für Alle da, oder die Eltern sind in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand… 
Die Gründe sind so zahlreich wie ihre vor Schmutz bedeckten, nackten Füsse.
Nach dem Warum fragt keiner, es kommt aufs Gleiche raus: sie sind allein. Auf sich gestellt. Niemand kann sich um sie kümmern. 

Sie warten hinter der Ecke, können es kaum erwarten, dass die Schule aus ist. Unterrichtsende bedeutet für sie nicht, dass sie schulfrei haben. 
Es bedeutet, dass sie nur noch kurz warten müssen, bis jemand sich um sie kümmert.
Es sind 55 Kinder, die Jüngste gerade 7, der Älteste schon 16. 
Sie leben auf der Straße von Gisenyi im Nordosten Ruandas. 

Sie leben ein Leben in ständigem Hunger, Verwahrlosung, Schulabbruch, (Zwangs-) Prostitution, Bandenkriege, sind Vergewaltigungen ausgesetzt und damit einher der Gefahr einer HIV Kontamination. 
Auch hier ist die Liste der täglichen Probleme lang. 
Jeden Tag, wirklich jeden einzelnen Tag, kämpfen sie ums Überleben. 

Ein kleiner Lichtblick: Unterrichtsende bei unserem Projektpartner, Ecole Malaika.
Nachdem zahlreiche kleine Vorschulkinder aus ihren Klassenräumen gehüpft sind und sich auf den Weg nach Hause gemacht haben, verwandelt sich der Schulhof kurz darauf in eine Art Badeanstalt mit Armenspeisung.

Plastikschüsseln mit Wasser, Seife und kräftigen aber liebevolle Hände waschen die Straßenkinder gründlich ab, während der Reis im großen Topf vor sich hin kocht. Die kräftigen aber liebevollen Hände gehören der ehrenamtlichen Sozialarbeiterin der Vorschule. 

Für eine kurze Zeit am Tag sind sie in guter Obhut. Sie bekommen zu Essen, mal „neue“ Kleidung, Schuhe, eine Portion Aufmerksamkeit für den Körper und die Seele und es ist auch Zeit für Spiele und Spaß. 
(Blogbeitrag über die Köchinnen Marthe und Patricia)

Für eine kurze Zeit können sie unbeschwert sein, bevor sie sich auf den Weg machen müssen, um eine sichere Unterkunft für die Nacht zu finden. 
Um dann am nächsten Tag wieder vor der Schule auf das Unterrichtende und einige Momente Normalität zu warten. 

Besser als Nix
Reis mit Bohnen 

Kosten pro Jahr für die tägliche Versorgung von 55 Straßenkinder: 
Seife: 495€
Essen: 9900€ (entspricht 50ct / Tag!)
Kleidung: 200€
Schuhe: 110€
Krankenversicherung: 275€

Sauberes Wasser rettet Leben!

Ausgangslage
Obwohl Ruanda beeindruckende Fortschritte bei der Bekämpfung von Armut und Ungleichheit gemacht hat und die Bereiche wie Gesundheit und Bildung verbessert wurden, zeigen Berichte, dass Batwa-Gemeinschaften (auch Pygmäen genannt) durch Diskriminierung und Schwierigkeiten beim Zugang zu diesen Dienstleistungen weitgehend von diesen Vorteilen ausgeschlossen wurden.
Dies hat zur Folge, dass sie höhere Kindersterblichkeitsraten, eine kürzere durchschnittliche Lebensspanne und höhere Erkrankungs- und Unterernährungsraten aufweisen als ihre Mitmenschen.

Die katastrophalen Lebensbedingungen machen sprachlos.
Es fehlt am Nötigsten wie Trinkwasser und Nahrung. Die Folgen der Mangelernährung und mangelnden Hygiene durch fehlendes Wasser ist sichtbar und auch anhand der Sterbefälle messbar. Die „Suppe“, die man nicht mehr Wasser nennen kann, aber als Einziges zur Verfügung steht, ist undefinierbar braun gefärbt, riecht und es wimmelt vor Dreck und Bakterien. Da wundert es kaum, dass die Lebenserwartung dort unter 37 Jahren liegt und jedes 3. Kind seinen 5. Geburtstag nicht überlebt.

Hilfe vor Ort
Da es in dieser Gegend keine natürliche Trinkwasserquelle gibt bzw. die Leitungen extrem teuer sind, haben wir uns in enger Absprache mit unserem Partner und Experten vor Ort für eine Regenwasserzisterne entschieden. Mit einem 20.000l Tank können über 150 Menschen mit Wasser versorgt werden. In Ruanda gibt es 4 Regenzeiten und die Zisterne wird sich regelmässig wieder füllen. Kosten: 2.500,-€. Eine einmalige Anschaffung, die nachhaltig von mehreren Familien mehrere Jahrzehnte genutzt werden kann.

Water is a human right

2 Zisternen sind bereits fertig gestellt
Unser Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Batwa weiter zu verbessern. Auch die schlechte Gesundheitssituation durch die Mangelernährung und fehlender Hygiene kann durch den neuen Trinkwasserzugang verbessert werden. Wir hoffen dadurch auch die hohe Kindersterblichkeitsrate senken zu können. Unser konkretes Ziel sind 5 Zisternen im Laufe der kommenden 3 Jahre bauen zu können. Unser Projektpartner YADE aus Gisenyi setzt das Projekt verantwortungsvoll vor Ort um.



Ihre Unterstützung
Durch Ihre Spende können Sie uns dabei unterstützen sauberes Trinkwasser zu ermöglichen.
Und wenn Sie das Glück haben und in einem Restaurant zu sein, die bei unserer Aktion „Ich bin moti-Wirt!“ mitmachen, bestellen Sie sich doch einen lecker-fruchtigen AMAZI Cocktail.
Die Einnahmen unserer Charity-Cocktails fließen in dieses Projekt!

Transparenz

Transparenz

1000 Hügel e.V.

  • Vereinssitz: Ostbevern
  • Adresse: Kardinal-von-Galen-Str 10, Ostbevern
  • Gründungsjahr: 2019

Angaben zur Steuerbegünstigung

Unsere Arbeit ist wegen Förderung der Volks- und Berufsbildung, der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, der Entwicklungszusammenarbeit, der Förderung der internationalen Gesinnung, der Förderung des Gesundheitswesens, der Förderung der Jugendhilfe gemäß dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Warendorf (Steuernummer XXXXXXX) vom 2019 für das Jahr 2019 von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit.

Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

  • Vorstandsvorsitzende: Janine Frönd
  • stellvertretender Vorsitzender:
  • Kassenwart: Katrin Pottebaum
  • Schriftführer: Catrin Hirsch

Personalstruktur

5 Vorstandsmitglieder, rund XX Mitglieder und weitere XXehrenamtlich Engagierte gestalten die Arbeit des Vereins. 1000 Hügel e.V. arbeitet mit lokalen Kooperationspartnern vor Ort zusammen und ist mit mindestens einmal im Jahr persönlich vor Ort. Die Vorstandstätigkeit erfolgt ausschließlich ehrenamtlich, die Reisen werden stets privat finanziert.

Impressum

Beschreibung: Homepage des Vereins 1000 Hügel e.V.
Keywords: Bildung, Gesundheit, Förderung von Mädchen und Frauen, Jugendlichen, Entwicklungszusammenarbeit, Ruanda, Blog, Social Entrepreneurship, Fundraising, Ehrenamt, Verein
Rechtsform: 1000 Hügel e.V. ist als ein eingetragener Verein organisiert
Vertreten durch: die Vorstandsvorsitzende Janine Frönd
Straße: Kardinal-von-Galen-Str. 10, Ostbevern
Tel.: 02532/ 957545
E-Mail: info@1000huegel.de
Land: Deutschland
Domain: www.1000huegel.de
Registernummer: VR
Zuständige Aufsicht: Amtsgericht Warendorf
Verantwortlich i. S. v. § 55 Abs. 2 RStV: Janine Frönd, Vorstandsvorsitzende

Fotonachweis

  • Janine Frönd

Copyright

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Wie alles anfing…

Partnerschaften und Austausch mit und nach Ruanda hat in Ostbevern jahrzehntelange Tradition. So kam es, dass die Gründerin des Vereins, Janine Frönd, mit einer Delegation aus Ostbevern im April 2015 nach Ruanda kam.
Die Reise hat sie nachhaltig verändert und es wurde kurz darauf, zusammen mit einem Partner vor Ort, ein Projekt für Waisenmädchen ins Leben gerufen. Die Gemeinde Mubuga ist stark durch Armut geprägt und die Anzahl der Waisen ist extrem hoch.


Schon im Oktober 2015 ging es mit Spenden für 44 Ziegen zurück nach Ruanda und es wurden gemeinsam hunderte Gespräche geführt, die Kinder in ihrer Umgebung besucht und Kriterien zur Vergabe der Ziegen festgelegt sowie Workshops und Seminare vorbereitet.
Mittlerweile ist das Projektziel von 660 gespendeten Ziegen erreicht. Durch die Nachzucht und den Verkauf von Dünger sind die Ziegen-Mädchen in der Lage ihre Schulgebühren, Bücher, Uniformen und sogar Krankenversicherungen selber zu zahlen.
Ein weiteres großes Projekt ist ein Wohnheim für 200 Mädchen, das im selben Ort umgesetzt wird. Die Schulwege sind lang, ermüdend und gefährlich, die Zahl der Schulabbrüche hoch. Um die Bildung von Mädchen zu fördern, wird bis Ende 2019 eine sichere, schulnahe Unterkunft für sie entstehen.
Um die Projekte umsetzen zu können, ist der Schritt von einer Eigeninitiative hin zu einem Vereinsprojekt oft sinnvoll. Deshalb wurden in der Vergangenheit für diverse Projekte Partnerschaften und Kooperationen mit anderen Vereinen eingegangen. Dadurch konnten u.a. Stiftungsgelder erfolgreich beantragt werden und die Projekte zielführend umgesetzt werden. Die Suche nach passenden Kooperationspartnern gestaltete sich allerdings oft mühsam und die Ziele, Zwecke oder auch geographische Entfernungen lassen sich nicht immer vereinbaren.

So ist die Gründung eines eigenen Vereins ein naheliegender und wohl überlegter Schritt. Eine gute Vernetzung, regelmäßiger Kontakt, Transparenz, Herzblut und viel Erfahrung mit erfolgreich umgesetzten Projekten fließen nun in den Verein 1000 Hügel e.V. ein.