Weitere Ziegen sind verteilt worden.

Insgesamt 100 Ziegen sind bislang übergeben worden, mindestens 80 weitere folgen in den kommenden Wochen, denn soviele Ziegen sind bislang gespendet worden.
Dankeschön dafür!

Ihr wollt wissen, ob Eure Ziege schon dabei war? Schaut auf unseren Blog zur ersten Verteilung im Dezember 2020 und zur zweiten im Januar 2021.



Warum wir nicht alle Ziegen auf einmal verteilen?
Zunächst überweisen wir in 50er-Schritten, das heißt, nach jeweils 50 Ziegen bekommen wir Belege und Quittungen für die Tiere und den Transport. Dann überweisen wir wieder Geld für 50 Ziegen. Zum anderen ist es eine logistische Frage, denn die Ziegen werden an mehreren Markttagen an verschiedenen Orten gekauft. Das dauert zwar etwas länger, aber dafür sucht unser Projektpartner die beste Qualität.

Erste Ziegen werden verteilt

In den vergangenen Wochen haben wir zahlreiche Ziegenspenden bekommen – Danke dafür!
Die ersten 21 Ziegen sind am 24.12. morgens verteilt worden und haben das Weihnachten für die Batwa Community in Kabale, Uganda aber auch für uns ganz besonders gemacht.

Viele Spender haben Ziegen verschenkt und damit nicht nur ihren Liebsten, sondern auch Kindern der Batwa eine Freude breitet. Die Ziegen haben Namen bekommen, die von den Spendern vergeben wurden.

Ihr findet „Eure“ Ziege noch nicht? Keine Sorge – die nächste Ziegenverteilung geht direkt nach Weihnachten weiter.

Über 120 Ziegen werden in den kommenden Tagen und Wochen verteilt. Weitere Ziegenbilder findet Ihr nach und nach auf unserem Blog.

Danke an alle Spender! Bei manchen Spendern können wir uns leider nicht persönlich bedanken, da wir keine Email Adresse oder Anschrift haben. Wir hoffen unser Dank erreicht Sie auf diesem Wege!

Wir hoffen auf weitere Unterstützung, damit wir noch mehr Kindern eine Ziege zum Start in eine bessere Zukunft ermöglichen können.

Unsere Corona Nothilfe

+++Coronavirus in Ruanda+++

Ruanda befindet sich seit dem 22. März in einer kompletten Ausgangssperre. Konkret bedeutet es, dass niemand aus triftigem Grund sein Haus verlassen darf. Geschäfte haben geschlossen und der öffentliche Verkehr ist eingestellt. Es fahren keine Motorradtaxen mehr und nur zum Einkaufen darf man das Haus verlassen. Streng überwacht von der Polizei. Homeschooling und Homeoffice ist auch dort angesagt – sofern es Beruf und Technologie zulassen.
Update: die strikte Ausgangsperre wurde am 4. Mai 2020 aufgehoben. Dennoch bestehen weiterhin starke Einschränkungen. Die Schulen bleiben mindestens bis September geschlossen.

Aktuelle Entwicklungen und weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog.

Für viele Familien geht es jetzt um die Existenz. Tagelöhner und andere Arbeiter mit niedrigem Einkommen können ihre Familien nicht mehr ernähren. Die Teller bleiben leer.

Auch bei vielen Kindern die seit der Geburt mit HIV infiziert sind und von der Psychologin Laetitia Umulisa von WEACT FOR HOPE in Kigali betreut werden.

„Um die Viruslast gering zu halten und um eine erfolgreiche Therapie zu haben, müssen die Kinder jeden Tag regelmäßig ihre Medikamente zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen. Die Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen auf nüchternem Magen sind einfach zu stark. Schon viele Kinder und Jugendliche haben ihre Therapie aufgrund von Mangel an Nahrungsmitteln abgebrochen. Die Folgen sind – neben dem akuten Hunger – gravierend: es kann schnell zu Krankheit wie Tuberkulose, Meningitis oder AIDS führen, die so schlimm werden können, dass sie zum Tod führen können“, so Laetitia Umulisa.Und nur eine konsequent fortgeführte Behandlung mit HIV-Medikamenten ermöglicht eine gutes und langes Leben ohne Schädigung des Immunsystems. Medikamente gibt es kostenfrei vom Staat.

1000 Hügel e.V. unterstützt diese Kinder und Jugendlichen aktuell mit Nahrungsmitteln und Seife. In den 20 kg Lebensmittelpakten sind jeweils Maismehl, Bohnen, Reis, Zucker und Öl enthalten. Keine leichte Organisation bei einer kompletten Ausgangssperre und sehr eingeschränkter Logistik.

Update: seit April bis Juli 2020 konnten wir bisher 32 Tonnen Lebensmittel verteilen!


Finanziert wurden die ersten Maßnahmen unter anderem mit Spendeneinnahmen durch selbstgenähte Masken aus Kitengestoff, durch sonstige private Spenden und durch die Unterstützung des Vereins step by step aus Münster.

Wir möchten diesen Familien mit ihren Kindern weiter helfen. Von unseren ersten Überweisungen wurden schon viele Nahrungsmittel gekauft. Leider reicht es noch nicht für alle betroffenen Familien.

Unsere Kontoverbindung:

1000 Hügel e.V. 
DE12400501500034449975
WELADED1MST
Sparkasse Münsterland-Ost

Stichwort: Coronanothilfe 

Hier haben Sie die Möglichkeit online via paypal oder Kreditkarte zu spenden.

Im Folgenden seht Ihr, was wir für wen im Rahmen der Coronanothilfe konkret umsetzen.

Aktuelle Entwicklungen und weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog.

„Mama Courage“

Komplikationen während der Schwangerschaft und der Geburt ist eine der häufigsten Todesursachen bei heranwachsenden Mädchen.
In Ruanda werden jedes Jahr 17.000 junge Mädchen im Alter von 11 bis 18 Jahren schwanger. Die Gründe dafür sind vielfältig, jedoch spielt Armut und mangelnde Bildung eine wesentliche Rolle. Die wenigsten Teenagermütter haben eine abgeschlossene Schulausbildung und damit in der Regel keine Chance auf Arbeit oder einer Möglichkeit einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Dies hat neben der physischen und psychischen persönlichen schwierigen Situation der Mädchen auch langfristig negative Effekte für die Gesellschaft und die Wirtschaft des Landes.   
Wir möchten mit unserem lokalen Projektpartner, RD Rwanda,  jungen Teenagermüttern eine Ausbildung als Näherin ermöglichen, damit sie in Zukunft ihre Familie auf seriöse Weise versorgen können. Parallel wird es präventiv Aufklärungsarbeit in den Dörfern geben, um zukünftige Teenagerschwangerschaften zu verhindern und begleitend dazu sollen die jungen Mädchen in ihren Rechten gestärkt werden. 
Die Ausbildung dient vielen armen, benachteiligten Mädchen bei der Versorgung ihrer jungen Familien. Die Hilfe kommt direkt ihrer Bildung und damit ihrer selbstbestimmten Zukunft zugute und wirkt damit nachhaltig für Generationen. Die präventive Aufklärungskampagne dient auch der gesundheitlichen Förderung und dem Schutz vor frühen Schwangerschaften und den damit verbundenen Komplikationen.

Bei unserem geplanten Projekt „Mama Courage“ – Ausbildungszentren für Teenagermütter inklusive Aufklärungskampagnen, vereinen wir unsere Ziele Gesundheit und Bildung nachhaltig miteinander.
Sie können uns dabei unterstützen!

Eine Berufsausbildung zu einer Näherin kostet 1760€ – darin enthalten sind die Lehrergehalte, Raummieten, Kinderbetreuung inklusive Raum und Erzieherin, Materialkosten, Strom, Nähmaschinen zum Lernen und eine Nähmaschine für den Start in das eigene Business, Aufklärungsmaterial und Workshops zur Gesundheit und Aufklärung in den Dörfern.

Jeder Euro hilft!

Stand der Dinge Anfang 2021:
Das Projekt „Mama Courage“ kann Dank der Förderung zweier Stiftungen voraussichtlich im März 2021 mit den Bereichen „Prävention“ und „Empowerment „starten. Der Start ist abhängig vom Ende des Lockdowns und den Coronaschutzauflagen in Ruanda.

Prävention

Aufklärungskampagnen für etwa 6000 Jugendliche (Familienplanung/ Sexualaufklärung) Sensibilisierung der Elternhäuser, Unterstützung der Schulen im gesamten Bezirk.

Empowerment

Aufklärung hinsichtlich der Rechte der Mädchen, Förderung der Selbständigkeit und des Selbstbewusstseins der jungen Mütter, medizinische Unterstützung, Beratung und Therapie, Krankenversicherungen und Multiplikatorenausbildung für etwa 200 junge Mütter.