Gesundheit

Warum engagieren wir uns in diesem Bereich?

Die Stärkung der Gesundheit und der Gesundheitsversorgung der Menschen ist eine der wesentlichsten Aufgaben in der Entwicklungszusammenarbeit.
Gesundheit ist ein zentrales Fundament, auf dem Fortschritt und Bildung aufbauen können. Sie ist zugleich Ziel, Voraussetzung und Ergebnis für eine nachhaltige Entwicklung.

Ruanda hat in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Fortschritte im Gesundheitsbereich gemacht. Dennoch ist der Bedarf an Unterstützung in vielen Bereichen noch groß. Aufgrund von Mangel an sauberem Trinkwasser und Nahrung sowie schlechten hygienischen Verhältnissen erlebt in manchen Regionen in Ruanda nur jedes 3. Kind seinen 5. Geburtstag.
Täglich sterben weltweit viele Kleinkinder beispielsweise an Infektionskrankheiten, die heute mit wenig Geld zuverlässig heilbar oder durch Prävention sogar ganz vermeidbar sind. 

Health cannot be a question of income; it is a fundamental human right. 

Nelson Mandela

Was wir bewirken möchten

Unsere Maßnahmen haben direkte lebensverbessernde und gesundheitsfördernde Auswirkungen. Einige Projekte reduzieren Krankheiten oder Mangelernährung, andere sollen die Kinder- und Müttersterblichkeit senken und andere wiederum die hohe Anzahl von Teenagerschwangerschaften vermindern. Wir möchten den Zugang zu guter medizinischer Versorgung, lebensrettenden Medikamenten, gesunder Ernährung und sauberem Wasser ermöglichen.

Konkretes Beispiel

Aufgrund der hohen Armut der Teenagermütter ist die Gefahr der Mangel- und Unterernährung der Kinder sehr akut und es drohen langfristige gesundheitliche Folgen. Mit einem Ernährungsprogramm für die Kinder versuchen wir für eine tägliche Mahlzeit an Porridge, Milch und Obst für die derzeit 17 Kinder von 0-4 Jahren zu sorgen.

Um diese akute Hilfe durch eine langfristiges Projekt zu ergänzen – oder auch in Zukunft zu ersetzen – möchten wir ein nachhaltiges Landwirtschaftsprojekt starten.

Dazu sollen 50 Hühner angeschafft und ein Stall gebaut werden. Hühner sind recht einfach und kostenarm zu halten, sie brauchen täglich frisches Wasser und etwas Futter, Boden zum Scharren und Auslauf und einen Stall. Ihre Eier sorgen für eine verbesserte vitaminreiche Ernährung (Vitamin A, B2, B12, D und Folsäure sowie Phosphor, Selen, Eisen und Zink) und die Eier, die nicht zum Eigenbedarf benötigt werden, erwirtschaften ein kleines Einkommen. Die Einnahmen aus der Hühnerzucht bzw. den Eiern fließen wieder in die Ernährung und Versorgung der Kinder der Teenagermütter.


Unser Schwerpunkt: Bienfait

Eines der größten Probleme von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in den ländlichen Gebieten ist die mangelnde Mobilität. Nicht nur, dass dadurch die Teilhabe an Bildung und Gesellschaft eingeschränkt ist – es fängt schon damit an, dass Menschen mit Einschränkungen und besonderen Bedürfnissen einen schwierigeren Zugang zu Diagnose und Hilfsangeboten (Rollstühle, Therapie etc.) haben.
Ihre Behinderung – vor allem in den ländlichen Gebieten – schränkt sie auch ein,  Angebote im Gesundheitsbereich wahrzunehmen. Dabei ist eine Betreuung für diese Menschen noch wichtiger.
Viele von ihnen haben keine Krankenversicherung und auch keine Diagnose über ihr Krankheitsbild oder ihre Behinderung.
Mit dem Projekt „Bienfait“ unterstützen wir Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in den ländlichen Gebieten Ruandas und stärken durch Capacity Building und Empowerment das lokale Gesundheitssystem.



Was wir konkret tun

Hühner

Spende jetzt ein Huhn. Und sonntags auch mal zwei.

Ziegen

Ziegen als Hilfe für die Kinder der Batwa in Uganda.

Bienfait

Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in den ländlichen Gebieten Ruandas

Coronanothilfe

Lebensmittelspenden und Masken für Bedürftige

Trinkwasser

Wasserzisternen für bessere Trinkwasser- Sanitär- und Hygieneversorgung (WaSH)

Streetkids

Hilfe für Straßenkinder in Form von Nahrung und Kleidung

Prävention

Aufklärungskampagnen zur Vermeidung von Teenagerschwangerschaften


Wir unterstützen damit folgende der 17 SDGs: