Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert den „Bienfait Hilfsfonds“ von 1000 Hügel e.V.


Mit einer Summe von insgesamt 300.000€ und einer Laufzeit von 3 Jahren fördert einer der größten Stifungen Deutschlands unser Projekt „Bienfait“ für bessere Gesundheitsversorgung bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im Distrikt Karongi im Westen Ruandas!

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Meilenstein für „Mama Courage“!

Pünktlich zum Jubiläum der Gründung von 1000 Hügel e.V. freuen wir uns einen weiteren Meilenstein bekannt geben zu dürfen: das Ausbildungszentrum für junge Teenagermütter in Bugesera im Süden Ruandas kann Dank einer größeren Förderung nun realisiert werden.

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Bienfait – Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Ruandas ländlichen Gebieten.


Das Schicksal des kleinen Jungen mit dem schönen Namen „Bienfait“ aus Kigali in Ruanda war der Auslöser und wurde auch zum Namensgeber dieses Projektes.
Bienfait ist im Alter von 9 Monaten Waise geworden, eine Pflegefamilie kümmert sich nun liebevoll um ihn und seinen 3 Jahre alten Bruder. Als Bienfait zu seiner neuen Familie kam, war er mangelernährt und hatte eine nicht diagnostizierte Behinderung und keine Krankenversicherung.


Eines der größten Probleme von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in den ländlichen Gebieten ist die mangelnde Mobilität. Nicht nur, dass dadurch die Teilhabe an Bildung und Gesellschaft eingeschränkt ist – es fängt schon damit an, dass Menschen mit Einschränkungen und besonderen Bedürfnissen einen schwierigeren Zugang zu Diagnose und Hilfsangeboten (Rollstühle, Therapie etc.) haben.


Ihre Behinderung – vor allem in den ländlichen Gebieten – schränkt sie auch ein, Angebote im Gesundheitsbereich wahrzunehmen. Viele von ihnen haben keine Krankenversicherung und auch keine Diagnose über ihr Krankheitsbild oder ihre Behinderung.
Aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung und der mangelnden Infrastruktur ist es schwer bis unmöglich Krankenhäuser und andere spezialisierte Einrichtungen zu besuchen.

Daher macht sich unser mobiles Team auf den Weg und besucht die Kinder in ihren Dörfern.

Nach vielen Gesprächen mit betroffenen Familien, Organisationen und Verbänden vor Ort haben wir zusammen mit unserem Projektpartner das „Bienfait“ Projekt gegründet.

Die Teilhabe am Leben, Zugang zum Gesundheitssystem und Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Distrikt Karongi ist das Oberziel.
Zugleich stärken wir nachhaltig das Gesundheitssystem in den ländlichen Gebieten und unterstützen lokale Gesundheitsstrukturen und Ansätze zu Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung.  Durch Aufklärung und Steigerung der Akzeptanz sollen soziale Barrieren in der näheren Umgebung abgebaut werden. 

Unsere Projekt ist darauf ausgerichtet langfristig durch Teilhabe und Mobilität Kindern mit Behinderungen eine Schulbildung oder eine Anstellung zu ermöglichen.
Durch gezielte Maßnahmen des Empowerment, d. h. durch Befähigung und Kapazitätsaufbau, sollen sie in die Lage versetzt werden, ihr Leben so gut es geht in die eigenen Hände zu nehmen und ihre Interessen selbst zu vertreten. 

Mit diesem Projekt setzen wir mehrere der 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen um:


Mit unserem mobilen Teams erreichen wir die Kinder dort, wo sie leben. Mit unserem Projekt stärken wir nachhaltig das Gesundheitspersonal, das lokale Gesundheitssystem und verbessern die Qualität und Erreichbarkeit von Gesundheitsdiensten. Dabei haben wir uns mit relevanten Akteuren vernetzt und ein innovatives Konzept mit wissenschaftlicher Begleitung entwickelt.


Unser mobiles Team – bestehend aus einem Arzt, einer Psychologin, einem Orthopädietechniker, einem Physiotherapeuten, einem Ernährungsberater und dem Projektmanager – hat bislang über 570 Kinder und Jugendliche in 289 Dörfern in 7 Sektoren des Distriktes Karongi und des Distriktes Rutsiro versorgen können (Stand Oktober 2025). Einer von ihnen ist Jean Pierre, dem mit einer Prothese und Physiotherapie geholfen werden konnte. Seht selbst:

Nach Schätzungen der Weltbank leben weltweit 80 Prozent aller Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Nur etwa ein bis zwei Prozent haben Zugang zu medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen.

Unser mobiles Team arbeitet eng mit ehrenamtlichen Gesundheitshelfern, den Community Health Workern zusammen und gewährleisten so eine medizinische Versorgung für Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen – insbesondere für die, die sonst keinen Zugang zum Gesundheitssystem haben. Im folgenden Video bekommt Ihr einen Eindruck von den Mühen, die sie und unser mobiles Team auf sich nehmen, um Familien in den entlegensten Orten zu versorgen. Kein Weg zu weit, kein Rollstuhl zu schwer.


Um die Projektkosten (Material, Medikamente, Gehälter für das mobile Team, Infrastruktur, Transport, Unterbringung, Versicherung und nachhaltige Projektbetreuung) decken zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.

Deine Spende ist enorm wichtig – ohne sie könnten wir unsere Projekte nicht realisieren!

Spenden für dieses Projekt bitte mit dem Verwendungszweck „Bienfait“ angeben.

Bienfait

Unsere Taskforce

Das Hauptanliegen unseres gemeinnützig und eingetragenen Verein 1000 Hügel aus Ostbevern ist es, die Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen im derzeitigen Schwerpunktland Ruanda zu fördern.

Die „Taskforce Bienfait“ in Deutschland besteht derzeit aus 6 Personen mit Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit. Die meisten Personen kennen die Region aus ihren Besuchen und Freiwilligendiensten vor Ort, u.a. in einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, sowie die Unterstützung durch andere Hilfsprojekte insbesondere durch den Verein 1000 Hügel. Dadurch sind die Gegebenheiten und der daraus resultierende Bedarf sehr gut bekannt. Durch die Berufsgruppen der Projektteilnehmerinnen (u.a. Ärztin, Physiotherapeutin, Lehrerinnen, Sonderpädagoginnen) bringt die Projektgruppe ein nötiges Know-How im Umgang mit Menschen mit Behinderung und ihren Bedürfnissen aus medizinischer, therapeutischer und pädagogischer Sicht mit sich.
Wir arbeiten ehrenamtlich und ohne wirtschaftliches Interesse an der Tätigkeit.

Unsere Partner in Ruanda

Bei solch einem umfassenden Projekt arbeiten wir mit einem großen Netzwerk.
Neben unserem direkten Projektpartner Bienfait Rwanda sind es auch Verbände von Behindertenorganisationen, die lokalen Behörden, die lokalen Gesundheitsanbieter und natürlich die Community Health Worker mit denen wir eng zusammenarbeiten.

Erneuter Lockdown in Kigali!

Die massiv steigende Zahl Erkrankter und auch Toter in den vergangen Tagen und Wochen – vor allem in der Hauptstadt Kigali – hat die ruandische Regierung am 18.1.2021 um19:30 Uhr dazu veranlasst erneut einen Lockdown zu verhängen.

Welche Auswirkungen das auf Teile der Bevölkerung haben wird, lässt sich leicht vorhersehen, denn die Situation gab es bereits für einige Monate im Frühjahr bis Sommer 2020. Gerade einkommensschwache Familien, Tagelöhner und die, die von der Hand in den Mund leben, werden Hunger haben und das sehr schnell. Sie haben keine Rücklagen oder Vorräte und der Tagesverdienst auch in guten Zeiten reicht eh schon kaum, um über die Runden zu kommen.
Kinder und Jugendliche mit HIV werden ihre Behandlung abbrechen, da sie zu ihren täglichen Medikamenten dringend eine Mahlzeit benötigen – die Nebenwirkungen der Medikamente sind einfach zu heftig auf nüchternem Magen.

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Weitere Ziegen sind verteilt worden.

Insgesamt 100 Ziegen sind bislang übergeben worden, mindestens 80 weitere folgen in den kommenden Wochen, denn soviele Ziegen sind bislang gespendet worden.
Dankeschön dafür!

Ihr wollt wissen, ob Eure Ziege schon dabei war? Schaut auf unseren Blog zur ersten Verteilung im Dezember 2020 und zur zweiten im Januar 2021.



Warum wir nicht alle Ziegen auf einmal verteilen?
Zunächst überweisen wir in 50er-Schritten, das heißt, nach jeweils 50 Ziegen bekommen wir Belege und Quittungen für die Tiere und den Transport. Dann überweisen wir wieder Geld für 50 Ziegen. Zum anderen ist es eine logistische Frage, denn die Ziegen werden an mehreren Markttagen an verschiedenen Orten gekauft. Das dauert zwar etwas länger, aber dafür sucht unser Projektpartner die beste Qualität.

Erste Ziegen werden verteilt

In den vergangenen Wochen haben wir zahlreiche Ziegenspenden bekommen – Danke dafür!
Die ersten 21 Ziegen sind am 24.12. morgens verteilt worden und haben das Weihnachten für die Batwa Community in Kabale, Uganda aber auch für uns ganz besonders gemacht.

Viele Spender haben Ziegen verschenkt und damit nicht nur ihren Liebsten, sondern auch Kindern der Batwa eine Freude breitet. Die Ziegen haben Namen bekommen, die von den Spendern vergeben wurden.

Ihr findet „Eure“ Ziege noch nicht? Keine Sorge – die nächste Ziegenverteilung geht direkt nach Weihnachten weiter.

Über 120 Ziegen werden in den kommenden Tagen und Wochen verteilt. Weitere Ziegenbilder findet Ihr nach und nach auf unserem Blog.

Danke an alle Spender! Bei manchen Spendern können wir uns leider nicht persönlich bedanken, da wir keine Email Adresse oder Anschrift haben. Wir hoffen unser Dank erreicht Sie auf diesem Wege!

Wir hoffen auf weitere Unterstützung, damit wir noch mehr Kindern eine Ziege zum Start in eine bessere Zukunft ermöglichen können.

Online-Mitgliederversammlung 2020

Aufgrund der aktuellen Situation werden wir unsere Mitgliederversammlung in Form einer Videokonferenz durchführen.

Sie findet statt am 25. November 2020 um 19:00 Uhr.

Mit der Online-Mitgliederversammlung verfährt der Vorstand gem. § 5 Abs. 2 GesRuaCOVBekG (Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie). Dieser lautet:

„(2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann derVorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,

1. an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder

2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.“

Die entsprechende Einladung wird den Mitgliedern fristgerecht schriftlich zugestellt.

Ziegen und Schafe für Uganda!

Die Vorfahren der indigenen Batwa / Twa lebten Tausende von Jahren des traditionellen Lebens in Wäldern im ostafrikanischen Ruanda, Uganda und im Kongo. Sie zählen mit einer mindestens 4000 Jahre alten Geschichte zu den Ureinwohnern dieser Region.

In den späten 1980er und 1990er Jahren wurden Nationalparks gegründet um die Berggorillas zu schützen und alle verbliebenen Batwa aus den Wäldern vertrieben.

Mit dem Verlassen der Wälder hat sich das Leben der Batwa-Pygmäen für immer verändert.
Die Batwa wurden ohne Entschädigung aus den Parks vertrieben und haben ihren Lebensraum, ihre Heimat und ihre Wurzeln verloren.  Armut, Drogen- und Alkoholmissbrauch, Mangel an Bildung, HIV und geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung bestimmen ihren Alltag. Sie führen ein Leben in absoluter Armut und werden aufgrund ihrer Herkunft und ihrer geringen Körpergröße stigmatisiert. 

Im Alltag ist die Diskriminierung deutlich spürbar: es gibt keine Arbeit für Erwachsene, oft wird den Kindern der Zugang zur Schulbildung verweigert, sie leben vom Betteln und es gibt keine Gesundheitsversorgung. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 37 Jahren und nur jedes 3. Kind überlebt seinen 5. Geburtstag.

Ziegen und Schafe können helfen!
Ziege und Schafe bewirken ein selbstständiges Einkommen und damit Zugang zum Bildungs- und Gesundheitssystem. Die Familien der Batwa sind nicht mehr auf Almosen und Betteleien angewiesen und können ihr eigenes Einkommen erwirtschaften. Sie sind dadurch in der Gesellschaft integrierter und ihre Lebensweise ändert sich langfristig.

Die Lebensbedingungen für Ziegen und Schafe sind gut in Uganda. Sie finden Gras oder anderes Futter auf den Feldern oder Wegen. Es besteht keine Notwendigkeit, sie mit Getreide oder anderen Pflanzen zu füttern, die auch den Menschen als Lebensmittel dienen. Sie geben Milch, Fleisch und Dünger und die Kosten sind gering. Neben weiblichen Ziegen und Schafen werden zur Zucht auch Böcke angeschafft. Die jungen Zicklein und Lämmer werden an weitere Kinder verteilt.

Unser Projektpartner hat dieses Ziegenprogramm für die Batwa in Kabale in Westen Ugandas vor einigen Jahren aufgebaut und begleitet es ehrenamtlich mit großem Engagement. Dieses Projekt umfasst auch die fachliche Unterstützung zur Haltung der Tiere und sehr regelmäßige Besuche. Da die Bedingungen für Ziegen in den höher gelegenen Bergregionen aufgrund der Kälte nicht optimal sind, wurde das Projekt 2023 um Schafe erweitert. Durch diese Anpassung können noch mehr Menschen von dem Projekt profitieren und es werden weitere Ungleichheiten beseitigt. #leavenoonebehind

Eine Ziege kostet 55,-€ und ein Schaf kostet 66,- € und verändert grundlegend das Leben eines Kindes. Es bekommt die Chance auf ein eigenes Einkommen – eine Chance auf ein selbstständigeres Leben.

Diese Ziegen und Schafe helfen nicht nur einem Kind, sondern auch seiner Familie und der ganzen Community in Kabale, Uganda.

Mit einer Spende in jeder Höhe können Sie für diese Kinder Gutes bewirken.

Bitte geben Sie den Verwendungszweck „Ziege“ oder „Schaf“ ein und teilen Sie uns Ihre Adresse mit, damit wir Ihnen eine Spendenquittung zukommen lassen können.
Seit 2021 gilt der vereinfachte Spendennachweis bei Geldspenden bis 300,- €. Als Nachweis reicht eine Buchungsbestätigung, z.B. der Kontoauszug.


Eine Ziege, die Deinen Namen trägt… Die Ziege als sinnvolles Geschenk mit Herz!

Möchten Sie eine Ziege bzw. ein Schaf verschenken überweisen Sie bitte pro Ziege 55€ und pro Schaf 66€ und füllen bitte hier das Formular aus. Nach dem Spendeeingang auf unser Konto oder via paypal, bekommen Sie eine Urkunde zum selber Ausdrucken.
Die Urkunde verschenken Sie und die tatsächliche Ziege bzw. das Schaf geht an ein Kind in Uganda.
Der Ziege / dem Schaf können Sie jeden Namen geben, z.B. den Namen des Beschenkten – oder einen Kosenamen, ganz nach Belieben.
Die Urkunden kommen per Mail von info@1000huegel.de

Bitte geben Sie für die Urkunde an, wer die Ziege / das Schaf verschenkt und für wen die Ziege / das Schaf ist und welchen Namen sie tragen soll.


Auch nach Weihnachten können selbstverständlich noch Ziegen und Schafe gespendet werden. Auf unserem Blog können Sie diese und unsere anderen Projektmaßnahmen verfolgen.

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