Gemeinsam Weihnachten feiern und Zukunft schenken!
Dieses Jahr möchten wir Sie herzlich zu unserem Weihnachtsspenden-Special #Bien-Fest einladen – einer Aktion, die Familien in ländlichen Regionen Ruandas Hoffnung, Würde und echte Chancen eröffnet.
Das Bienfait-Projekt von 1000 Hügel e.V. wächst weiter und erreicht immer mehr Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in den ländlichen Regionen Ruandas. Ein besonders bedeutender Meilenstein der vergangenen Monate war die Eröffnung einer neuen Physiotherapie-Einheit in Mutuntu im Karongi Distrikt im Westen Ruandas.
Gründung eines Social Funds zur Unterstützung von Familien mit Kindern mit Behinderungen in den ländlichen Regionen Ruandas
In den ländlichen Gebieten Ruandas leben viele Familien mit Kindern, die Behinderungen haben, in extremer Armut. Aufgrund mangelnder Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten kämpfen diese Familien täglich ums Überleben. Um diesen Menschen eine Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen, haben wir einen Social Fund gegründet. Dieser Fonds zielt darauf ab, die dringendsten Bedürfnisse dieser Familien zu decken und ihnen Hoffnung und Perspektiven zu bieten.
Warum ein Social Fund?
Der Alltag für Familien mit Kindern mit Behinderungen in Ruandas ländlichen Gebieten ist oft von Entbehrungen geprägt. Die Barrieren reichen von fehlendem Zugang zu grundlegenden Gütern, schwacher Infrastruktur, mangelnder Wasser- und Stromversorgung, Fehlen von medizinischen Facheinrichtungen bis hin zu sozialer Ausgrenzung. Unser Projekt Bienfait bietet seit Jahren medizinische Versorgung für diese Familien an, doch oft benötigen sie weitere Unterstützung.
Die Einrichtung des Social Funds ist eine Antwort auf die dringende Notwendigkeit, gezielte Unterstützung zu leisten und diesen Familien eine Chance auf bessere Lebensbedingungen zu geben. Durch unsere Maßnahmen möchten wir nicht nur die materielle Not lindern, sondern auch die gesellschaftliche Integration fördern.
Unsere Unterstützung im Überblick
Basic Needs (Grundbedürfnisse): Armut in ländlichen Regionen bedeutet oft einen Mangel an grundlegenden Gütern des täglichen Bedarfs. Der Social Fund hilft, dass Familien mit Kindern mit Behinderungen Zugang zu lebensnotwendigen Artikeln wie Lebensmitteln, sauberem Wasser und grundlegender medizinischer Versorgung erhalten.
Saatgut: Landwirtschaft ist eine der Hauptlebensgrundlagen in den ländlichen Regionen Ruandas. Wir stellen Saatgut zur Verfügung, um den Familien die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Lebensmittel anzubauen. Dies trägt nicht nur zur Ernährungssicherung bei, sondern stärkt auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Matratzen: Einfache Dinge wie eine Matratze können einen großen Unterschied im Leben eines Kindes mit Behinderungen machen. Der Social Fund stellt u.a. Matratzen bereit, um den Familien zu helfen, ihren Kindern eine bessere Schlafqualität und mehr Komfort zu bieten.
Seife: Hygiene spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit. Durch die Verteilung von Seife fördern wir grundlegende Hygienemaßnahmen, die das Risiko von Krankheiten verringern und die Lebensqualität verbessern.
Kleidung: Angemessene Kleidung ist oft Mangelware und eine große Herausforderung für arme Familien. Der Social Fund stellt Kleidung bereit, um sicherzustellen, dass die Kinder in Würde leben können.
Wie der Social Fund funktioniert
Der Social Fund wird durch Spenden und Partnerschaften finanziert. Jede Spende trägt dazu bei, dass wir mehr Familien erreichen und ihnen die Unterstützung bieten können, die sie dringend benötigen. Transparenz und Verantwortlichkeit sind für uns von größter Bedeutung. Alle Spenden werden zielgerichtet eingesetzt und wir informieren unsere Unterstützer regelmäßig über den Fortschritt unserer Projekte.
Unser Team vor Ort identifizieren die bedürftigsten Familien und ermitteln ihre spezifischen Bedürfnisse. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften stellen wir sicher, dass die Hilfe direkt dort ankommt, wo sie am meisten gebraucht wird.
Unsere Vision
Mit dem Social Fund wollen wir nicht nur kurzfristige Unterstützung bieten, sondern auch langfristige Verbesserungen bewirken. Indem wir Familien mit Kindern mit Behinderungen in ländlichen Regionen Ruandas stärken, tragen wir zu einer gerechteren und inklusiveren Gesellschaft bei. „Leave no one behind!“ – aus voller Überzeugung unterstützen wir diesen Leitsatz der Agenda 2030 und glauben daran, dass jede Familie das Recht auf ein Leben in Würde hat und dass niemand aufgrund von Armut oder Behinderung zurückgelassen werden sollte.
Die Gründung unseres Social Funds ist ein Schritt hin zu einer besseren Welt für Familien mit Kindern mit Behinderungen in den ländlichen Regionen Ruandas. Wir laden Sie ein, Teil dieser wichtigen Initiative zu werden. Gemeinsam können wir die Lebensumstände dieser Familien verbessern und ihnen eine neue Perspektive schenken. Helfen Sie uns, eine Zukunft zu schaffen, in der jeder Mensch die Chance auf ein erfülltes Leben hat. So können Sie spenden!
Ihr wollt wissen, welches Weihnachts-Special Euch dieses Jahr von den Socken haut? Wir wissen, Ihr scharrt schon mit den Hufen und könnt die Füße kaum still halten… Freunde des literarischen Stilmittels ahnen möglicherweise schon, was wir auf die Beine gestellt haben…
Das Bienfaitprojekt zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in den ländlichen Regionen Ruandas ist vor ein paar Wochen die nächste Phase, der Phase der Umsetzung, gekommen.
Im Rahmen des Bienfaitprojektes bieten wir fünf tolle Jobs für Menschen aus dem Gesundheitsbereich an! Die Arbeitsplätze sind im Distrikt Karongi im Westen Ruandas.
Bei „Mama Courage“ machen jungen Teenagermütter ihre Ausbildung zur Näherin. Sie sind alleinerziehend, haben keine finanzielle oder soziale Unterstützung und viele von ihnen haben Gewalt erleben müssen. Damit sie sich in Ruhe aufs Lernen und die Ausbildung konzentrieren können, werden ihre Kinder im Ausbildungszentrum liebevoll betreut.
Mit einer Summe von insgesamt 300.000€ und einer Laufzeit von 3 Jahren fördert einer der größten Stifungen Deutschlands unser Projekt „Bienfait“ für bessere Gesundheitsversorgung bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im Distrikt Karongi im Westen Ruandas!
Das Schicksal des kleinen Jungen mit dem schönen Namen „Bienfait“ aus Kigali in Ruanda war der Auslöser und wurde auch zum Namensgeber dieses Projektes. Bienfait ist im Alter von 9 Monaten Waise geworden, eine Pflegefamilie kümmert sich nun liebevoll um ihn und seinen 3 Jahre alten Bruder. Als Bienfait zu seiner neuen Familie kam, war er mangelernährt und hatte eine nicht diagnostizierte Behinderung und keine Krankenversicherung.
Eines der größten Probleme von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in den ländlichen Gebieten ist die mangelnde Mobilität. Nicht nur, dass dadurch die Teilhabe an Bildung und Gesellschaft eingeschränkt ist – es fängt schon damit an, dass Menschen mit Einschränkungen und besonderen Bedürfnissen einen schwierigeren Zugang zu Diagnose und Hilfsangeboten (Rollstühle, Therapie etc.) haben.
Karongi Distrikt
Ihre Behinderung – vor allem in den ländlichen Gebieten – schränkt sie auch ein, Angebote im Gesundheitsbereich wahrzunehmen. Viele von ihnen haben keine Krankenversicherung und auch keine Diagnose über ihr Krankheitsbild oder ihre Behinderung. Aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung und der mangelnden Infrastruktur ist es schwer bis unmöglich Krankenhäuser und andere spezialisierte Einrichtungen zu besuchen.
Daher macht sich unser mobiles Team auf den Weg und besucht die Kinder in ihren Dörfern.
Nach vielen Gesprächen mit betroffenen Familien, Organisationen und Verbänden vor Ort haben wir zusammen mit unserem Projektpartner das „Bienfait“ Projekt gegründet.
Die Teilhabe am Leben, Zugang zum Gesundheitssystem und Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Distrikt Karongi ist das Oberziel. Zugleich stärken wir nachhaltig das Gesundheitssystem in den ländlichen Gebieten und unterstützen lokale Gesundheitsstrukturen und Ansätze zu Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung. Durch Aufklärung und Steigerung der Akzeptanz sollen soziale Barrieren in der näheren Umgebung abgebaut werden.
Unsere Projekt ist darauf ausgerichtet langfristig durch Teilhabe und Mobilität Kindern mit Behinderungen eine Schulbildung oder eine Anstellung zu ermöglichen. Durch gezielte Maßnahmen des Empowerment, d. h. durch Befähigung und Kapazitätsaufbau, sollen sie in die Lage versetzt werden, ihr Leben so gut es geht in die eigenen Hände zu nehmen und ihre Interessen selbst zu vertreten.
Mit diesem Projekt setzen wir mehrere der 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen um:
Mit unserem mobilen Teams erreichen wir die Kinder dort, wo sie leben. Mit unserem Projekt stärken wir nachhaltig das Gesundheitspersonal, das lokale Gesundheitssystem und verbessern die Qualität und Erreichbarkeit von Gesundheitsdiensten. Dabei haben wir uns mit relevanten Akteuren vernetzt und ein innovatives Konzept mit wissenschaftlicher Begleitung entwickelt.
Unser mobiles Team – bestehend aus einem Arzt, einer Psychologin, einem Orthopädietechniker, einem Physiotherapeuten, einem Ernährungsberater und dem Projektmanager – hat bislang über 570 Kinder und Jugendliche in 289 Dörfern in 7 Sektoren des Distriktes Karongi und des Distriktes Rutsiro versorgen können (Stand Oktober 2025). Einer von ihnen ist Jean Pierre, dem mit einer Prothese und Physiotherapie geholfen werden konnte. Seht selbst:
Nach Schätzungen der Weltbank leben weltweit 80 Prozent aller Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Nur etwa ein bis zwei Prozent haben Zugang zu medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen.
Unser mobiles Team arbeitet eng mit ehrenamtlichen Gesundheitshelfern, den Community Health Workern zusammen und gewährleisten so eine medizinische Versorgung für Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen – insbesondere für die, die sonst keinen Zugang zum Gesundheitssystem haben. Im folgenden Video bekommt Ihr einen Eindruck von den Mühen, die sie und unser mobiles Team auf sich nehmen, um Familien in den entlegensten Orten zu versorgen. Kein Weg zu weit, kein Rollstuhl zu schwer.
Um die Projektkosten (Material, Medikamente, Gehälter für das mobile Team, Infrastruktur, Transport, Unterbringung, Versicherung und nachhaltige Projektbetreuung) decken zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.
Deine Spende ist enorm wichtig – ohne sie könnten wir unsere Projekte nicht realisieren!
Spenden für dieses Projekt bitte mit dem Verwendungszweck „Bienfait“ angeben.
Das Hauptanliegen unseres gemeinnützig und eingetragenen Verein 1000 Hügel aus Ostbevern ist es, die Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen im derzeitigen Schwerpunktland Ruanda zu fördern.
Die „Taskforce Bienfait“ in Deutschland besteht derzeit aus 6 Personen mit Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit. Die meisten Personen kennen die Region aus ihren Besuchen und Freiwilligendiensten vor Ort, u.a. in einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, sowie die Unterstützung durch andere Hilfsprojekte insbesondere durch den Verein 1000 Hügel. Dadurch sind die Gegebenheiten und der daraus resultierende Bedarf sehr gut bekannt. Durch die Berufsgruppen der Projektteilnehmerinnen (u.a. Ärztin, Physiotherapeutin, Lehrerinnen, Sonderpädagoginnen) bringt die Projektgruppe ein nötiges Know-How im Umgang mit Menschen mit Behinderung und ihren Bedürfnissen aus medizinischer, therapeutischer und pädagogischer Sicht mit sich. Wir arbeiten ehrenamtlich und ohne wirtschaftliches Interesse an der Tätigkeit.
Unsere Partner in Ruanda
Bei solch einem umfassenden Projekt arbeiten wir mit einem großen Netzwerk. Neben unserem direkten Projektpartner Bienfait Rwanda sind es auch Verbände von Behindertenorganisationen, die lokalen Behörden, die lokalen Gesundheitsanbieter und natürlich die Community Health Worker mit denen wir eng zusammenarbeiten.