Ausgangslage
Obwohl Ruanda beeindruckende Fortschritte bei der Bekämpfung von Armut und Ungleichheit gemacht hat und die Bereiche wie Gesundheit und Bildung verbessert wurden, zeigen Berichte, dass Batwa-Gemeinschaften (auch Pygmäen genannt) durch Diskriminierung und Schwierigkeiten beim Zugang zu diesen Dienstleistungen weitgehend von diesen Vorteilen ausgeschlossen wurden.
Dies hat zur Folge, dass sie höhere Kindersterblichkeitsraten, eine kürzere durchschnittliche Lebensspanne und höhere Erkrankungs- und Unterernährungsraten aufweisen als ihre Mitmenschen. Dies betrifft die Communities der Batwa sowohl in Ruanda als auch Uganda,.
Die katastrophalen Lebensbedingungen machen sprachlos.
Es fehlt am Nötigsten wie Trinkwasser und Nahrung. Die Folgen der Mangelernährung und mangelnden Hygiene durch fehlendes Wasser ist sichtbar und auch anhand der Sterbefälle messbar. Die „Suppe“, die man nicht mehr Wasser nennen kann, aber als Einziges zur Verfügung steht, ist undefinierbar braun gefärbt, riecht und es wimmelt vor Dreck und Bakterien. Da wundert es kaum, dass die Lebenserwartung dort unter 37 Jahren liegt und jedes 3. Kind seinen 5. Geburtstag nicht überlebt.
Hilfe vor Ort
Da es in dieser Gegend keine oder sehr weit entfernte natürliche Trinkwasserquellen gibt bzw. die Leitungen extrem teuer sind, haben wir uns in enger Absprache mit unseren Partnern und Experten vor Ort für Regenwasserzisternen entschieden. Mit einem 20.000l Tank können über 150 Menschen mit Wasser versorgt werden. In Ruanda und Uganda gibt es 4 Regenzeiten und die Zisterne wird sich regelmässig wieder füllen.

8 Zisternen sind fertig gestellt
Unser Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Batwa weiter zu verbessern. Auch die schlechte Gesundheitssituation durch die Mangelernährung und fehlender Hygiene kann durch den neuen Trinkwasserzugang verbessert werden. Wir hoffen dadurch auch die hohe Kindersterblichkeitsrate senken zu können.
6 Wassertanks sind in Ruanda in der Region Rubavu und 2 Wassertanks sind in Uganda in der Region Kabale fertiggestellt.
Der Bau eines Wassertanks:












Die Wassertanks und Toiletten in Ruanda:








Die Wassertanks in Uganda:








Ihre Unterstützung
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